Was ich mir in Büchern wünsche

Liebe Autoren,
oft wird sich darüber beschwert, dass vorallem Jugendbücher zu Klischee belastet sind.

Natürlich ist es immer einfach zu meckern und ja, auch ich gehöre teilweise mit dazu. Aus diesem Grund habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Sachen ich gerne in Büchern lesen möchte.
Also liebe Autoren, setzt eure Brillen auf und lest diesen Beitrag aufmerksam, wenn ihr neue Ideen für eines eurer Werke braucht!

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1. Wunsch:
Wie wäre es mal, wenn der Charakter in dem Buch nicht die Liebe seines Lebens erst findet, sondern sie einfach schon gefunden hat?
Wie wäre es, wenn die beiden schon lange zusammen sind und eine gefestige Beziehung haben. Natürlich mit Ups and Downs, aber bitte bitte, liebe Autoren, lasst die beiden zusammen.

2. Wunsch:
Wieso müssen meist hetero Personen die Hauptrolle bekommen? Darf es nicht auch mal ein homosexueller Charakter sein? Oder ein Junge oder Mädchen, welches Gefühle für beiderlei Geschlechter entwickeln kann?

3. Wunsch:
Wenn ihr schon ein Liebesdreieck schreiben wollt, dann lasst mal den Jungen gewinnen, der von Anfang an gut zu dem Mädchen war und sie nicht von vornherein verarscht hat oder Ähnliches. Wir alle haben die Nase voll dem unnahbaren, unglaublichen starken, wunderschönen Macho, der alle wie Dreck behandelt. Lasst den Guten mit Sommersprossen, Brille, Narben, schmächtiger Gestalt und vielleicht einem schiefen Zahn auch mal gewinnen.

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4. Wunsch:
Es gibt so viele übernatürliche Wesen, aber immer wird nur von Vampiren, Elfen, Feen und Werwölfen berichtet. Das wird langweilig.
Informiert euch über andere Wesen, die vielleicht auch nicht unbedingt unserem Schönheitsideal entsprechen. Aber deswegen können sie trotzdem total cool sein! Es kommt immer darauf an, wie man das ganze verpackt. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

5. Wunsch:
Ja, der Großteil der Leser sind Mädchen oder junge Frauen. Aber trotzdem ist es cool, mal ein Buch aus der Sicht des Jungen zu lesen. Es wäre so absolut witzig. Aus ein paar wenigen Bücher weiß ich, dass es einfach sehr unterhaltsam ist, aus der anderen Sichtweise zu lesen.

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6. Wunsch:
Bücher ohne Liebe? Geht nicht? Geht doch. Man kann auch ein Fantasy oder Dystopie Roman ohne romantische Liebe schreiben. Vielleicht mag es schwerer sein, aber nehmt die Herausforderung doch einfach an. Es gibt so viele schöne Themen, über die man schreiben kann. Freundschaft, Geschwisterliebe, Familie, etc.

7. Wunsch:
Die Protagonistin ist meist auf der Suche nach ihrer großen Liebe und findet sie – natürlich. Mit 16 Jahren für immer und ewig mit der Person des Lebens zusammen. Sorry, wenn ich das so sage, aber das ist Bullshit. Das mögen die Personen in dem Moment so sehen, aber über 80 % trennen sich wieder. was ganz normal ist. Menschen verändern sich. Ich fände es schön, wenn das auch im Buch mal so deutlich werden würde. Beispielsweise durch ein Epilog, indem die Protagonistin 20 Jahre später an die Leser schreibt, dass sie jetzt sehr glücklich ist, aber mit einem anderen Mann, über den wir nicht gelesen haben. Glaubhaft und normal.

8. Wunsch:
Wieso müssen immer die Mädchen und Frauen die unwissenden sein. Gerade in dem Fantasy Genre ist das eigentlich immer der Fall. Oder?
Ich finde, die Kerle sind auch mal dran, in das Leben der Elfenprinzessin zu stolpern und eine ganz neue Welt kennen zu lernen.

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9. Wunsch:
Jeder Mensch ist etwas Besonderes, aber ich finde es anstrengend zu lesen, dass in jedem Fantasy Roman die Protagonistin eine Mary Sue ist. Sie kann natürlich alles am Besten und hat ganz besondere Gaben. Niemand hat dieses Talent sonst oder es ist zumindest sehr selten. Es hängt mir zum Hals raus. Wirklich. Kann das Mädel nicht einfach mal normale Fähigkeiten haben, was jeder kann oder gar keine Fähigkeiten? Daraus kann man auch sehr viel machen.

10. Wunsch:
Warum müssen Bücher immer Happy Ends haben? Manchmal, keineswegs immer, darf das Ende auch mal schrecklich sein. Es muss nicht immer jemand sterben. Es gibt so viel andere Dinge, um ein unschönes Ende deutlich zu machen.

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Also liebe Autoren, das waren meine Wünsche für die nächsten Bücher.
Sicherlich würde mir noch viel mehr einfallen, wenn ich noch länger darüber nachdenken müsste, aber ich denke, das reicht erstmal für eine Weile.
Ich würde mich wirklich freuen in der nächsten Zeit mal so etwas zu lesen.
Überrascht uns!

Tausend Küsse xoxo

Vera

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126 Gedanken zu “Was ich mir in Büchern wünsche

  1. buechereckenliebe schreibt:

    Uh 😍 was für ein genialer Beitrag und eine grandiose Idee! Du triffst so ziemlich mit jedem Punkt auch meine Wünsche …. Obwohl ich eher für Happy Ends bin 😅 muss ja kein Märchenende sein, aber ohne gutes Ende kann ich einfach nicht gut schlafen 😂
    So liebe Vera jetzt hast du ja alles aufgezählt was du willst 😊 musst DU nur noch die Geschichte dazu schreiben 😋

    • chaoskingdom schreibt:

      Hahahaha, ja nur bin ich nicht so gut im Geschichten schreiben. Ich habe zwar die mega Ideen und auch für ein Buch im Prinzip alles, aber das Niederschreiben fällt mir schwer. Ich habe da nicht so viel Ausdauer beim Schreiben denke ich. xD

      Danke ❤

  2. Dailythoughtsofbooks schreibt:

    Ich liebe den Beitrag, tolle Idee und schön geschrieben! 😍
    Ich kann dir bei jedem Punkt zustimmen. Außerdem sind wirklich tolle Ideen dabei, die mal was anderes sind… Am liebsten würde ich diesen Beitrag jeder/m Autor/in unter die Nase reiben, damit eines deiner Wünsche erfüllt wird… Vor allem 1,3 und 7 konnte ich mit einem großen Nicken zustimmen: BITTE LASS SIE WAHR WERDEN! 😌😄
    Liebste Grüße,
    Emmi

  3. Stopfi schreibt:

    Ja! Oh ja! Ich stimme dir bei jedem Punkt absolut zu! Besonders bei dem mit den Happy Ends. Ein Ende, das uns zerstört, bleibt viel eher im Kopf!

  4. Anna (Ink of Books) schreibt:

    DANKE DANKE DANKE! GENAU DAS! (Hatten wir ja schon drüber gesprochen, ich muss sowas auch unbedingt machen!)
    DANKE, danke, danke, denn diese Wünsche treffen so viele Klischees und Dinge, die einfach nur nervig sind!
    Thanks a lot, my dear!

  5. Epilogues (@epilogues_blog) schreibt:

    Hallo Vera,

    eine tolle Idee und ein super Beitrag! Damit sprichst du wahrscheinlich vielen aus der Seele.
    Gerade die unschönen Enden finde ich toll und spannend, wenn sie denn gerechtfertigt sind und Sinn ergeben.
    Hoffentlich inspirierst du damit ein paar Autoren.

    Viele liebe Grüße,
    Nadine

  6. ninchen87 schreibt:

    Toller Beitrag 🙂 WOBEI ich Bücher ohne Happy End einfach nicht gerne lese. Ich denke, dass ist wie so viel auch einfach Geschmackssache.

    Ansonsten finde ich zum dem Punkt mit dem alleskönnen könnte man vielleicht noch mal hinzufügen, dass wenn sie Schwächen haben das vielleicht nicht immer dieselben sein sollten. Den grundsätzlich wenn ein Charakter dann doch mal eine Schwäche hat ist es oft: er ist tolpatschig…Keine Ahnung warum xD Ich kanns mir echt nicht erklären, warum das alle Leute so „niedlich“ finden und ihren Charakteren dann diese Schwäche verleihen müssen. Tolpatschig sein ist kacke, ständig macht man was kaputt und hat überall blaue Flecken! Das ist nicht niedlich, sondern es nervt…Ich spreche da aus Erfahrung…

    NA JA

    Grüße Denise

    • chaoskingdom schreibt:

      Omg danke für dein Kommentar!
      Das ist ja wie gesagt, auch nur meine persönliche Sichtweise. Sicherlich haben andere Menschen auch noch andere Wünsche. : ) Ich mag Happy Ends auch, aber es darf auch mal unhappy sein. 😀
      Und ja tollpatschig ist sowas typisches.

  7. Nala Layoc schreibt:

    Ich habe diesen Beitrag gerade bei Nicci gefunden und als Leserin kann ich nur sagen: JA! Du sprichst mir aus der Seele 😀

    Als Autorin kann ich allerdings sagen, dass es ziemlich schwer war, einen Verlag für ein Buch zu finden, dass aus der Sicht eines männlichen Protas geschrieben ist und auch noch keine Liebesgeschichte enthält. Ein Unding! Man hat mir auch mal geraten, aus dem jungen Herren doch einfach mal ein nettes Mädchen zu machen xD

    Und OH JA, Punkt 7! Die ganz ganz ganz große Liebe für immer und immer geht mir auch immer auf die Nerven 😀

    • chaoskingdom schreibt:

      Oh vielen Dank! Wow! ich bin so geflasht!

      Das mit dem Thema Verlagen habe ich gar nicht so bedacht. Das ist natürlich noch ein anderes Ding, dass die sich da auch mit einmischen und kein „Risiko“ in dem Sinne eingehen wollen. Aber so hin und wieder. 😀
      Vorallem ist die Liebe für immer einfach so ein Quatsch in dem Alter! 😀

  8. Anna Fuchsia schreibt:

    Danke! Ich lese zwar wirklich gerne auch mal richtige Klischees, aber realistisch darf es dann auch sein.
    Besonders das mit der ewigen Liebe mit 16…. ähm ja…. okay wie realistisch ist das und in wie vielen Büchern kommt das eigentlich vor?
    Vor allem dann, wenn der Typ der heißeste und smarteste von allen ist und sich in das scheinbar unscheinbare Mädel verliebt, das niemand sonst wahr nimmt…. ich kanns nicht mehr lesen.
    Bücher sollen Fiktion sein, klar, aber wenn jeder zweite Buch so ist; hat man den Eindruck das Ende bereits zu kennen.
    Ich stimme dir so zu!

    Liebe Grüße,
    Anna

    • chaoskingdom schreibt:

      Ich glaube das kommt in fast jedem Buch vor. Und das nervt mich auch, dass die Protagonistinnen dann immer soooo überglücklich mit der liebe ihres Lebens. Klar, mit 16. Das ich nicht lache. 😀

      Danke für dein Kommentar!

  9. trallafittibooks schreibt:

    Zu 5. fallen mir übrigens „Die Magie der Namen“ und „Die Geheimnisse der Alaburg“ ein. Und die Bücher von Benedict Wells.
    Zu 9.: „Without Worlds“ von Kerstin Ruhkieck, aktuell bei Dark Diamonds erschienen. Und ebenso „Ein Cowboy am Nord-Pol“ von ihr aus dem Drachenmond Verlag.
    Zu 10.: „Splitterleben“ von Jenna Strack. Oh und die Bücher von Ruhkieck.

  10. -Leselust- schreibt:

    Ein sehr cooler Beitrag. Und tolle Ideen. Ich bin ja nicht so die große Fantasy Leserin, aber viele Sachen treffen ja auch auf andere Romane und Geschichten zu, und da kann ich dir bei vielem nur zustimmen.
    Auf jeden Fall mal eine tolle Idee. Mir gefällt auch die Form, so direkt an die Autoren zu schreiben. Hoffentlich liest es der ein oder andere.
    Liebe Grüße, Julia

    • chaoskingdom schreibt:

      Also ich habe schon Feedback von 2 Autoren und die meinten, es ist ein guter Beitrag und sie schreiben tatsächlich an solchen Büchern, die einige Punkte beinhalten wird. 😀
      Ich freue mich so sehr, dass andere das auch so sehen. : )

  11. Cari Fenegan schreibt:

    Deine Wünsche kann ich voll nachvollziehen. Ich hatte irgendwann die Nase voll und hab begonnen, eigene Storys zu kreieren die net dem typischen Schema entsprechen.
    Ich überarbeite z.B. Gerade eine Story, wo es mal kein Happy End gibt & auch net wirklich die Suche nach der großen Liebe, weil das einfach alles stören würde ☺

  12. nikeleonhard schreibt:

    Vielleicht solltet ihr die Gebete lieber an die großen Verlage als an die Autoren richten. ^^
    Fakt ist nun mal, dass genau die kritisierten Mainstream-Geschichten immer wieder (re-)produziert werden, weil sie sich so gut verkaufen.
    Das, was ihr sucht, gibt es eher im Indie-Bereich und bei den Selfpublishern. Um jetzt keine Werbung für meine eigenen Geschichten zu machen, empfehle ich einen Blick in Marled Grands Debütroman „Schatten“.
    Klar: Solche Bücher sind nicht so leicht zu finden, weil auch im Indie-Bereich der Mainstream überwiegt. Eine Rezensionsblog, das hilft die interessanteren herauszufiltern, ist SPPerlen (https://spperlen.wordpress.com). Dort werden Bücher vorgestellt, die deutlich mehr als Klischee und Happy-Endings zu bieten haben.
    Liebe Grüße
    Nike

    • chaoskingdom schreibt:

      Hey, vielen Dank für deinen Kommentar!

      Ich gebe ehrlich zu, dass ich die Verlage überhaupt nicht beachtet habe.
      Natürlich haben auch sie einen großen Einfluss.

      Vielen Dank für deine Vorschläge! Ich werde da aufjedenfall mal vorbeischauen! :3

  13. Corly schreibt:

    Huhu,

    den ersten Punkt kann ich nur so unterschreiben. Wobei sie sich aber auch einfach mal kennen können und dann zusammen kommen können. Schon lange zusammen sein ist aber auch okay.

    Homosexuelle Charkatere gibt’s ja, aber meist in Nebencharaktere. Ich find das schon fast klischeehaft, weil es meist die besten Freunde des anderen Geschlechts sind.

    Deinen 3. Punkt kann ich überwiegend unterschreiben. Auch wenn ich die Machsoache oft immer noch mag. Aber auch ich hätte es gern, wenn manchmal der Gute gewinnt.

    Mittlerweile nervt mich das Schönheitsideal auch. Dass alle immer so megaschön sind muss nicht sein. Auch wenn ich es manchmal sehr gern mag.

    Es gibt ja schon Sichten mit Jungen. Nur weniger.

    Tja, den Liebespunkt kann ich leider nicht unterschreiben. Ich steh einfach auf Bücher mit Liebe und mag nur ganz selten welche ohne dieses Thema.

    Ich mag diese Liebesgeschichten mit 16 und wenn sie zusammen bleiben. Das gibt Hoffnung, dass es wirklich so sein kann. Ich will nicht immer nur lesen wie es alltäglich ist. Ich will was zum Träumen lesen.

    Den 8. Wunsch find ich aber wieder gut. Das wäre echt mal was anderes.

    Na ja, im Fantasy ist eine ungewöhnliche Fähigkeit natürlich ein Muss, aber sonst brauch ich auch nicht unbedingt eine Mary-Sue. Kommt auf die Umsetzung drauf an.

    Ehrlich gesagt mag ich Happy Ends lieber. Die andere Richtung ist nicht so meins, denn es gibt ja wirklich Bücher in der Richtung, wenn auch weniger.

    Natürlich hat jeder andere Wünsche und Vorlieben, aber die meisten deiner Wünsche find ich gut. Ich sehe es auch aus dem schreiblichen her, da ich ja hobbymäßig selbst gern schreibe. Und find besonders das mit dem Jungen in eine Fantasywelt ganz toll.

    Vielleicht mach ich auch mal eine Liste meiner Wünsche, denn sowas finde ich durchaus immer interessant.

    Schön geschrieben.

    LG Corly

  14. ivy.booknerd schreibt:

    Ja ja ja und nochmal ja!!! ich liebe diesen Beitrag und hach jaaaa, ich bin diese Mainstream Bücher auch sowas von Leid … ich habe da momentan absolut keine Lust mehr drauf und tippe mir schon die Finger wund auf der Suche nach vielfältigen Büchern ,die eben mal ganz „anders“ sind … Irgendwie hätte ich auch mal gerne ein Buch gelesen über Drachen, Drachen in Menschgestalt … oder Gargoyles … gibt’s sowas schon? Wäre mal echt cool ❤

    Sehr schöner Beitrag!!!

    Liebste Grüße
    Ivy

    • chaoskingdom schreibt:

      Awww danke Ivy!!!
      Also ich glaube über Gargoyles gibt es das eine Buch von Jennifer L Armentrout. Aber bspw gibt es von Melissa Grey „Midnight Girl“ da geht es um Vogelwesen und Drachenmenschen. Auch richtig cool! Und als Cassandra Clare Fan solltest du es lesen!!! *-*

      • ivy.booknerd schreibt:

        awww stimmt das von Jennifer L Armentrout hab ich sogar gelesen, allerdings gehört sie nicht gerade zu meinen Lieblingsautoren, daher versuche ich sie zu meiden – aber den ersten Teil dieser Reihe fand ich echt sehr gut.

        Midnight Girl werde ich mir definitiv mal genauer anschauen hihi danke für den Tipp ❤

  15. Carlosia schreibt:

    Hey,
    was ein toller Beitrag und ich kann dir nur in allen Punkten zustimmen!
    Du hast so recht und damit es viele sehen teile ich es einfach mal!
    Danke für diese tolle und einfallsreiche Liste ♥

    Liebe Grüße
    Carla

  16. felia.low schreibt:

    Hi, hab eben diesen Blog entdeckt und bin echt begeistert! Du hast es echt drauf <3! Natürlich bin ich gleich gefolgt!
    Vor allem dieser Beitrag ist echt genial :-)! Weiter so!
    Ich habe auch einen ganz neuen Buch-Blog gestartet und würde mich wirklich sehr freuen wenn jemand mal vorbeischauen würde ;-)!
    Ganz liebe Grüße, ich freue mich auf mehr von dir!!
    Felia

  17. jalira1910 schreibt:

    Im Prinzip alles richtig. Viele Autoren haben es auch versucht. Leider scheitert es oft am Verlag. Der wirtschaftliche Effekt, was sich besser verkaufen lässt. Selfpublisher hätten da mehr Chancen aus der Masse zu treten und neues zu bringen.

  18. durchgeblaettertblog schreibt:

    Zu
    10. Wunsch:
    „Warum müssen Bücher immer Happy Ends haben? Manchmal, keineswegs immer, darf das Ende auch mal schrecklich sein. Es muss nicht immer jemand sterben. Es gibt so viel andere Dinge, um ein unschönes Ende deutlich zu machen.“

    Ich finde alle deine Punkte super und würde sie auch unterschreiben. Leider bin ich bei Punkt 10 nicht deiner Meinung.
    „Warum müssen Bücher immer Happy Ends haben?“
    Weil es in der Realität eben leider nicht immer Happy Ends gibt und wir alle in solch einer Realität leben. Wenn man als Autor die Möglichkeit hat alles gut werden zu lassen, dann sollte man es auch tun, auch wenn es unglaubwürdig oder langweilig ist. Kunst hat die wunderbare Eigenschaft mehr zu sein als nur ein Abklatsch unseres Daseins, sie könnte auf etwas verweisen, was nicht ist, aber sein kann und damit einen Ausblick geben auf eine bessere Welt.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man in einem Buch die Welt retten, die große Liebe finden und Krebs besiegen kann, dann muss man das auch tun. Scheitern sollte nie das Ende einer Geschichte sein, sondern nur ihr unglücklicher Anfang.

    • chaoskingdom schreibt:

      Danke für deine Meinung zu diesem Punkt!
      Diese Liste ist eben etwas was ich persönlich empfinde und mir wünsche. Natürlich gibt es da auch andere Meinungen wie deine. : )
      Ich finde, dass das Ende zum Buch passen sollte. Ich mag Happy Ends auch, ohne Frage, aber bei manchen Büchern, die ich gelesen habe, hätte ich mir was anderes gewünscht. : )
      Mich stört es schon, wenn das Ende das unglaubwürdig ist. : ) Aber jeder wie er mag. : )

  19. reginarewritten schreibt:

    Toller Beitrag!
    Du hast da ja wirklich viele Klischees angesprochen und ich stimme dir in deinen Punkten auch total zu. Zwar lese ich auch gerne Bücher mit Happy Ends, aber solange das Buch einen packt und man es einfach super gerne gelesen hag, darf es meiner Meinung nach auch mal ein eher emotionales/trauriges/anderes Ende geben.
    Liebe Grüße
    Regina

  20. N. Bendzko schreibt:

    Bin hier ganz neu und durch den Reblog von SPPerlen auf deinen Beitrag gestolpert – großartig geschrieben! Ich selbst bin auch kein Freund solcher Klischées und bemühe mich in meinen eigenen Geschichten regelmäßig, sie zu brechen, zu verdrehen, Leser hinters Licht zu führen und zu überraschen.

    Wie auch einige andere Autoren hier hätte ich den Titel tatsächlich umformuliert, man muss wirklich die Verlage ansprechen. Ist keine Kritik, sondern einfach nur Insider-Info 🙂

    Ich glaube, wenn man selbst nicht Autor ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass die Verlage selbst Klischées reproduzieren bzw. unterschätzt das. Man wächst mit der Illusion auf, dass immer Neues und Anderes gefragt ist.

    Leider weit gefehlt. Ich kenne eine ganze Menge Autoren, die genau gegen diese Klischées schreiben und auch handwerklich mehr als begnadet sind. Trotzdem haben die es am allerschwersten bei den Verlagen, weil sie sich auf dem literarischen Spektrum genau zwischen Groschenroman-Style und E-Literatur bewegen. Im Selfpublishing sieht das schon anders aus, wobei auch hier der klischéebehaftete Mainstream in den Bestseller-Listen überwiegt.

    Da hilft nur eins: Sich mit anderen Lesern und Autoren kurzschließen und dadurch auf die Geheimtipps stoßen. Vielleicht öfter solche Artikel schreiben und viral gehen lassen, wer weiß, was das bewirken kann d(^_^)b

    • chaoskingdom schreibt:

      Vielen Dank für dein Kommentar!
      Durch ein paar Kommentare habe ich es schon gemerkt, dass die Verlage wohl mehr EInfluss haben. Ich sage ehrlich, dass ich das in diesem Moment überhaupt gar nicht bedacht habe. Es wäre ein weiterer Punkt, den man extra noch berechnen muss. : )

  21. Ben schreibt:

    Hat dies auf Niubeam rebloggt und kommentierte:
    Ich finde diese Wünsche sehr nachvollziehbar. Ich bin zwar in einem anderen Genre unterwegs, aber ich werde auch in Zukunft darauf achten, dass es bunt bleibt und bunter wird.

  22. booklove2024 schreibt:

    Krass richtig gut!! Ich kann dir eigentlich bei allem zustimmen und ob dus glaubst oder nicht du hast meiner Schreibflaute ein Ende bereitet 👏🏽 Ich habe durch dich gefunden wie ich meine Geschichte logisch weiterschreiben kann😍
    Dankeee❤
    LG
    Chiara

  23. gloriamonique schreibt:

    Vielleicht solltest du die Auswahl deiner Bücher auf andere Genre erweitern, dann würdest du auch mehr von solch anderen Themen lesen. Wer immer zu der gleichen Art Buch greift, braucht sich nicht über den gleichen Inhalt beschweren.

    • chaoskingdom schreibt:

      Danke für deine Meinung!
      Ich fange schon an, mich hin und wieder in andere Genres zu wagen.
      Trotzdem lag mir das auf dem Herzen und ist mir eben aufgefallen. Ich mag auch die Klischees, keine Frage, wenn das Buch gut geschrieben ist, aber ich wollte nur Anstöße für ein paar Sachen geben. : )

      • gloriamonique schreibt:

        Danke, dass du so nett auf meinen Post reagiert hast. War ja eher ziemlich provokativ von mir… *verlegenes hüsteln*
        Ich denke durchaus, dass viele deiner Wünsche in anderen Genre vertreten sind. Aber auf was du es eigentlich abgezielt hattest, ist die Sparte Romantasy, oder? Denn im Bereich HighFantasy wird zum Beispiel viel öfter aus der Perspektive von Jungen/Männern geschrieben als aus der Perspektive von Frauen. Für andere Punkte deine Liste gibt es wiederum andere Beispiele.

        Warum es nun wenige Romantasy-Bücher gibt, die deine Wünsche erfüllen, liegt daran, dass es auch immer beim Schreiben ein wenig darum geht, was sich gut verkauft. Besonders Verlage legen da viel Wert drauf. Ein Romantasy-Buch, indem die Helden schon ein Paar sind, erscheint um vieles weniger spannend, als wenn sie es erst werden (immerhin ist das ein Kernstück der Romantasy-Literatur).
        Wenn du nach solchen eher abwegigen Romantasy-Geschichten suchen willst, empfehle ich dir, in der Indie-Autor-Szene nachzuschauen, sprich: Im Bereich Selfpublishing. Da wird auch vieles weit ab vom Mainstream des Buchmarktes veröffentlicht und bisweilen auch erfolgreich verkauft.

      • chaoskingdom schreibt:

        Ja, ich denke, man kann auch normal miteinander reden und deine Anschuldigung kann ich schon nachvollziehen und ich fande es jetzt nicht so schlimm.
        Ja, ich hab auch zu Beginn geschrieben, dass es um Jugendbücher geht. : )
        ich habe auch schon ein paar Sachen in der Richtung gelesen. Aber ich werde deinen Tipp mal beherzigen. Ich werde gucken 😊

  24. kveldritha schreibt:

    Du sprichst mir so, so sehr aus der Seele!
    Bei mir hat die Abneigung gegen einige dieser Punkte mittlerweile so krasse Formen angenommen, dass ich dazu übergegangen bin, quasi überhaupt nicht mehr zu lesen. Was ich wirklich schade finde, weil ich früher unglaublich gern gelesen habe.
    Besonders Wunsch 6 und Wunsch 10 sprechen mir total aus der Seele. Ich bin immer noch fieberhaft auf der Suche nach Urban Fantasy Büchern (denn THEORETISCH lese ich das am liebsten), in denen dieser ganze Romantikkram komplett ausgeklammert wird. Was mich ganz besonders daran stört, ist, dass der eigentliche Plot darüber ganz gerne mal vernachlässigt wird. Hauptsächlich geht es um die (natürlich möglichst dramatische) Liebesgeschichte und der dystopische oder sonstwie spannende Plot ist eigentlich nur da, um dem Paar Steine in den Weg zu werfen. Es nervt so sehr x_x
    Und Happy Ends … ich hab nicht grundsätzlich was dagegen, aber das Ende sollte halt passen. Und ich finde, dass Happy Ends in den seltesten Fällen passen.

    Als Autorin versuche ich, das zu vermeiden. Den zweiten Wunsch verwurschtel ich zwar nicht in meinem aktuellen Projekt, aber ich hab einen Roman in Planung, in dem es eine lesbische Liebesgeschichte geben wird.
    Den sechsten Wunsch nehme ich tatsächlich momentan in Angriff. Wobei ich nicht grundsätzlich ausschließen will, dass sich zwischen den beiden doch noch irgendwann etwas entwickelt. Es ist aber nicht geplant und ich breche es nicht übers Knie. Wenn es irgendwann passiert, ist es so, wenn nicht, umso besser. 🙂

    Hättest du was dagegen, wenn ich auch eine Wunschliste auf meinem Blog erstelle? Ich finde die Idee total super! Ich will sie dir aber natürlich nicht „klauen“ oder so und würde dich natürlich auch verlinken 🙂

    Liebe Grüße 🙂

    • chaoskingdom schreibt:

      Vielen vielen Dank für diesen langen ausführlichen Kommentar!

      Das sind alles nur Denkanstöße. Diese Sachen müssen nicht alle in einem Buch vorkommen. : ) Und ich lese ja auch gerne das Urban Fantasy gerade, aber es gibt eben so Sachen, die ich mir trotzdem wünschen würde, einmal zu finden. : )
      Natürlich darfst du auch so eine Liste machen, weil das ja auch alles objektiv ist. Vielleicht wünschen sich andere was anderes und deswegen gerne! Würde mich aber auch freuen, wenn du mich verlinkst. : )

      • kveldritha schreibt:

        Und ich fand diese Denkanstöße wie gesagt auch total super, ich teile ja viele der Ansichten auch total 🙂

        Super, danke – und klar verlinke ich dich dann gerne, wenn ich den Beitrag schreibe 🙂

  25. fedor und yanthara schreibt:

    Ich finde die Vorschläge/Wünsche ganz cool.
    Was ich auch mal interessant fände, wenn die Story auf etwas musikalischen basiert. Also nicht nur Charakter XY spielt Klavier oder so, sondern dass es wirklich eine Rolle spielt

      • fedor und yanthara schreibt:

        Ich tüftel gerade an einer Story die etwas mehr auf Musik basiert – weil es schon so viel gibt, wo es ums Zeichnen geht

        Was mir aber gerade noch einfällt: falls du noch keine Bücher von Maggie Stiefvater gelesen hast, schau da mal rein. Gerade im Raven Cycle, gibt es 3 männliche Hauptcharas, aus deren Sicht viel geschrieben ist. Und einige entwickeln besondere Fähigkeiten und lernen wirklich erst wie man damit umgeht und es sind Fehlversuche dabei.
        Das Buch Lament beginnt auch erstmal damit, dass sich der weibliche Hauptchara vor Nervosität übergibt 😀

      • chaoskingdom schreibt:

        Ich habe mal ein Buh von ihr gelesen, kam aber mit ihrem Schreibstil irgendwie so gar nicht zurecht. Ich weiß auch nicht. So viele schwärmen von ihren Büchern!
        Finde ich aber vom Ansatz richtig gut. Vielleicht versuche ich es doch noch mal mit ihr. : )

      • fedor und yanthara schreibt:

        Ja der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da gebe ich dir recht.Ich hab mich durch Raven Boys durchgekämpft, nach der Hälfte ging es aber. Wobei ich die Übersetzungen nicht kenne und nicht weiß wie sie es da gemacht haben

  26. Angela Kirchner schreibt:

    Hallo, Vera!

    Ich hab deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und muss sagen, ich freu mich sehr, dass mal jemand seine Wünsche so offen ausspricht! Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren damit geht, aber mir persönlich ist es durchaus wichtig, die Zielgruppe im Blick zu behalten und sie dementsprechend zu „bedienen“. Es sind ja wirklich tolle Denkanstöße dabei, die hoffentlich recht bald häufiger umgesetzt werden.
    Als „Vertreterin der anderen Seite“ muss ich aber auch noch mal darauf hinweisen, dass man als Autor*in, der/die bei einem Verlag veröffentlicht, nun mal Kompromisse eingehen muss. Der Verlag stürzt sich oft auf Bekanntes, oder aber er sagt Neues, das sich bereits woanders bewährt hat. Aus dem Grund stampfte zum Beispiel jeder Verlag nach den Shades of Grey plötzlich Erotik aus dem Boden. Einer hat sich getraut (wie so oft waren die USA Vorreiter), andere ziehen nach. Die Tribute von Panem habe eine Welle von Dystopien ausgelöst, Edward und Bella die übernatürlichen Wesen „salonfähig“ gemacht.
    Ja, auch wir Autoren würden sehr gerne viel öfter neue Wege gehen, uns mehr trauen, euch besseren Content liefern. Da steht nur eben noch jemand hinter uns, der ein Wörtchen mitzureden hat. Also nehmt es uns nicht übel, wenn wir nicht sofort reagieren (können). Gerade als Frischling fällt das sehr schwer. Ich kann nur für mich sprechen indem ich sage: I’m trying now! Und seien es bloß einzelne Szenen oder Figuren, die sich aus dem „Einheitsbrei“ herausheben. 🙂

    Alles Liebe
    Angela

    • chaoskingdom schreibt:

      Hey, vielen Dank für deine Meinung und dass, dir die Denkanstöße gefallen. Jeder hat da ja auch seine eigenen Wünsche!
      Aber ja, mir wurde schon jetzt in den Kommentaren oft gesagt, dass die Verlage eine Rolle spielen und ich habe da überhaupt nicht dran gedacht und dementsprechend uach nicht beachtet hier drin.
      Freut mich, dass du wenigstens ein zwei DInge vielleicht so nebenbei laufen lassen willst. :3

  27. Kathrin schreibt:

    Danke für den Beitrag! Das unterschreibe ich ausnahmslos alles und möchte noch ergänzen:
    1) Weg mit perfekten Charakteren allgemein! ProtagonistIn und Partner sehen immer super attraktiv aus, sind schlau, sportlich, die Mädels sind Everybody’s Darling und am Ende sind sie noch die Retter der Welt. Und egal, wie mies sie zwischenzeitlich ihre Freunde behandeln, alles bleibt trotzdem fein. Bitte nein! Ich will Protagonisten mit Ecken und Kanten, mit Macken oder die vielleicht nicht allzu beliebt sind.
    2): Rückt die Freunde und Familie mehr in den Fokus. Gefühlt können die jugendlichen Protagonisten tagelang wegbleiben, sich nicht melden und die Familie interessiert es scheinbar nicht. Die Freunde werden ebenfalls vernachlässigt, sobald Mr Perfect aufgetaucht ist. Können diese normalen zwischenmenschlichen Konflikte, die so etwas mit sich bringt, nicht einmal mehr in den Fokus gerückt werden? Aktuell vermitteln mir zu viele Jugendbücher, dass es nichts Wichtigeres im Leben gibt, als am Ende mit 16 Jahren die Liebe des Lebens gefunden zu haben. Ich möchte da einfach immer nur wütend explodieren -.-

    • chaoskingdom schreibt:

      Jaja, das stimmt! Ich meine, ich muss dazu sagen, dass Schönheit ja immer im Auge des Betrachters liegt und dass die Protagonistin ihre Liebe schön findet ist klar, aber dass immer alle auf den stehen finde ich anstrengend!!

      Ich kann dir alles genauso unterschreiben! Dnake für das Kommentar!

  28. Carolin Hafen schreibt:

    Es ist sehr schön und erfrischend zu lesen, dass du (und viele andere Fantasy-Leser) nicht immer die selben Sachen lesen wollt. Die Liste gefällt mir, ich habe viel abgenickt, über manches schon nachgedacht und, jetzt kommt´s: Die Herausforderung angenommen. Zugegebenermaßen, schon vor einer Weile. Als Autorin sollte man das schreiben, was man selbst gerne lesen möchte und da ich Autorin bin, habe ich genau das getan: Fantasy, fremde Welten, Drachen und alles was dazu gehört. Schau doch mal hier:

    Ich decke nicht alle zehn Punkte ab, aber doch ein paar. 🙂
    Grüßerei,
    Carolin

    • chaoskingdom schreibt:

      Hallo! Vielen Dank für den Kommentar!
      Ich bin froh, dass du diese Herausforderung angenommen hast! : ) Und ich schaue unbedingt bei deinem Roman vorbei! Es klingt wirklich spannend! Und es geht um Drachen!
      Und die Liste soll nicht in jedem Buch vorkommen und vor allem nicht alle Puntke gleichzeitig. Das geht auch auch überhaupt gar nicht. : ) Alles gut.

      xoxo

  29. kielfeder schreibt:

    Liebe Vera,

    deinen Beitrag finde ich sehr gut, um auch mal Denkanstöße zu liefern.
    Aber gerade Verlage haben doch ein großes Mitspracherecht.
    Da schließe ich mich dem Kommentar von Angela Kirchner an.
    Manchmal gibt es noch andere Hürden als einfach „nur“ die Autoren, die bloß Einheitsbrei produzieren wollen. Manchmal bestimmt doch noch ein bisschen mehr, wie welche Bücher zustande kommen.
    Aber deine Wünsche sind absolut unterstützenswert.
    Unperfekte Heldinnen sind ja auch total in Mode. Aber dann halt unperfekt im Sinne von tollpatschig. Natürlich. Aber natürlich sieht sie trotzdem atemberaubend gut aus und ist sich dessen NATÜRLICH überhaupt nicht bewusst.
    Naja… 😉
    Da kann man ewig drüber schreiben.

    Danke, für deinen Anstoß!

    Liebe Grüße
    Ramona

    • chaoskingdom schreibt:

      Vielen Dank!
      Ich weiß mittlerweile durch die vielen Gespräche, dass die Verlage auch sehr viel mitzureden haben. Das wusste ich vor dem Beitrag natürlich auch, aber beim Schreiben des Artikels, habe ich da wirklich überhaupt nicht dran gedacht. : )

      Und ich kann dir nur recht geben!
      Danke!

  30. tatzebuecherquatsch schreibt:

    Liebe Vera,

    ich bin gerade über die Schmuckfedern von Kielfeder auf deinen Beitrag aufmerksam geworden und finde ihn wirklich fantastisch! Ich glaube, nein, ich weiß sogar, dass all diese Geschichten da draußen irgendwo schlummern, aber die Frage ist dann leider auch immer, was verlegt wird. 😦 Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Zeit wandelt und die Verlage merken, dass wir solche Geschichten lesen wollen! 🙂

    Liebste Grüße,
    Tati

    • chaoskingdom schreibt:

      Hey! Danke für deinen Kommentar! Mir ist auch klar, dass es solche Bücher gibt und ja, ich habe schon ein paar davon gelesen, aber das sind eben wirklich Ausnahmen und das ist schade. : )
      Hoffentlich lesen das auch die Verlage. :3

      xoxo

  31. franzischoenbach schreibt:

    Huhuu, ohhh du hast so recht und ich kann die Punkte auch alle unterschreiben. Klar, find ich es auch schön, wenn ich ein Happy End lese und klar braucht man auch mal Friede-Freude-Eierkuchen geschichten. Aber ich finde, die meisten Bücher grade im Jungendbuchbereich, sind irgendwie nicht sooo realisitsch, weil realsisitsch ja oft irgendwie beeutet, dass es eben nicht so glatt läuft, dass es eben doch mehr Ecken und Kanten gibt und nicht Mainstream ist, aber genau das wäre doch mal interessant. Super Idee der Beitrag.

    glg Franzi

  32. jdarque schreibt:

    Ganz ehrlich: Ich würde als Autor immer schreiben, was ich will. Natürlich fühlt man sich beflügelt von Dingen, die es noch nicht so oft auf dem Markt gibt (so geht es mir zumindest), aber auch von Dingen, die man selbst gerne liest.
    Letztendlich bestimmt aber der Leser auch den Markt. Wenn so viele Leser gerne genau diese Art von Büchern lesen, dann kauft sie doch einfach. Es gibt so verdammt viele Indie Bücher da draußen, ich WETTE, dass da von absolut allem was dabei ist. Und heutzutage haben Verlage sehr wohl ein Auge auf die Amazon-Bestseller-Liste. Da erhält auch schon mal der eine oder andere Indie-Autor einen Verlagsvertrag, weil er bei den LESERN gut ankommt. Muss man natürlich manchmal ein bisschen mehr suchen. Aber wenn alle die Bücher kaufen, die gerade angesagt sind und sich dann wundern, dass es immer dasselbe ist, da wird sich dann auch nicht so wahnsinnig viel ändern.
    Man könnte ja durchaus auch Facebook-Gruppen etc gründen, in denen nur Bücher vorgestellt werden, die eben dieser Wunschliste entsprechen.
    Vielleicht fühlen sich ja einige durch diesen Artikel dazu beflügelt. 🙂

  33. Moyas Buchgewimmel schreibt:

    Klasse Beitrag! Bin gerade über zig Verlinkungen hier gelandet und kann deine Wünsche nur beherzt unterschreiben.

    Persönlich lese ich seit Jahren nur noch englischsprachige Bücher, weil der Markt einfach vielmehr Vielfalt hergibt. Nicht nur was Diversity/LGBT angeht – was ich halt inzwischen durchaus gezielt suche – auch die Ideen selbst sind viel umfangreicher als bei uns. Leider. Diese ganzen wieder und wieder und wieder erzählten Geschichten mit den ewig gleichen Klischees und Schemata gehen mir sowas von auf die Nerven, dafür ist mir meine Zeit echt zu kostbar! Mal ganz abgesehen davon, dass ich den Protagonisten oft gerne ein paar schallende Ohrfeigen geben würde. Den Mädels für ihre treudoofe Liebe zu einem Typen der sich wie der letzte Arsch benimmt und den Jungs für ihre Arschlochigkeit…^^ Da reißt mir mittlerweile ruckzuck der Geduldsfaden. Im echten Leben würde sich doch (hoffentlich) kein Mädchen mit solchen Kerlen einlassen.

    Ich mag es auch lieber, wenn die Romanze nur eine Nebenhandlung ist und nicht das Buch dominiert. Ein bisschen Liebelei macht es für mich schon immer ein bisschen netter, aber ich brauche eine vernünftige Handlung und Action im Vordergrund. Wenn sich dann nebenbei noch zwei Liebende kriegen – gut. Aber bitte nicht diese überdramatisierten Liebesgeschichten mit Dreiecksbeziehung und lachhaft gekünstelten Problemen die super unglaubhaft konstruiert sind und wo die restliche Handlung nur als Kulisse für dieses Drama dient. Das ist aber auch eher ein Problem in der Jugendliteratur, oder? Vielleicht täuscht mich der Eindruck auch, ich bin, wie gesagt, auf dem deutschen Markt nicht mehr ganz up-to-date und wenn man im englischsprachigen-Bereich LGBT/Diversity sucht, dann kommt man auch sehr viel eher mit Protagonisten ab 20-25+ Jahren in Kontakt. Da steht die eigentliche Handlung mindestens 50/50 zur Liebesgeschichte.

    LG Sam

    • chaoskingdom schreibt:

      Ja, ja. Deswegen. Also ich rede hier von Jugendbüchern und dann eben Richtung Fantasy teilweise. Aber ich kann das alles unterschreiben. Ich lese eben sehr gerne auf deutsch, auch weil ich mir englisch nicht zutraue. Ich denke immer, dass ich da nur die Hälfte verstehe. Dass ich es nicht genießen kann. Dabei will ich eigentlich meine Englisch Kenntnisse verbessern.

      Danke für dein Kommentar! Und ja, ich habe mittlerweile auch den Überblick verloren, wo mein Beitrag überall verlinkt wurde. Aber es freut mich echt wahnsinnig! Danke!

      • Moyas Buchgewimmel schreibt:

        Es wäre auch schade, wenn niemand mehr deutschsprachige Bücher lesen würde. Sowohl für die Autoren, als auch für die Übersetzer, die sich ja doch alle viel Mühe geben und von denen sehr viele ihr Herz in die Bücher gießen. 🙂

  34. Sam schreibt:

    „Bücher ohne Liebe? Geht nicht? Geht doch.“

    Ehm, nö. Die aufgelisteten Möglichkeiten „Freundschaft, Geschwisterliebe, Familie, etc.“ sind alles Formen von Liebe. (Beachte vor allem das mittlere Wort.)

    Wenn also ein Buch ganz ohne Liebe auskommen soll, dann würden diese Fälle auch nicht vorkommen. Wobei ich nichts dagegen hätte auch mal etwas zu lesen, wo tatsächlich keine romantische Liebe vorkommt.
    Beim Rest muss ich größtenteils zustimmen.

    Oh, da fällt mir ein: The Emperor’s Edge war gut und hatte keine Liebesgeschichte.

    • chaoskingdom schreibt:

      Gut, in dem Punkt hast du Recht. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Natürlich sind das alles Formen der Liebe. Ich meinte tatsächlich aber die romantische Liebe. Das hätte ich besser abgrenzen sollen. So kann man das leicht falsch verstehen.

      Bei dem Buch werde ich mal vorbeischauen. Dieses Buch war komplett ohne Liebe? Wow.

      • Sam schreibt:

        Is ja kein Ding. xD

        Es hat keine romantische Liebe. WIe es in den darauf folgenden Bänden aussieht, kann ich nicht sagen. Zu denen bin ich bislang nicht gekommen.

  35. Angie schreibt:

    Dieser Beitrag spricht mir, mit jedem angesprochenen Wunsch, aus der Seele. In jedem Punkt konnte ich dir vollkommen zustimmen. Vielleicht schreibt ja jemand, der diesen Beitrag hier gesehen hat, dieses eine perfekte Buch. 🙂

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