NACHT OHNE STERNE – Rezension

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Das Buch
Autor: Gesa Schwartz
Verlag:  cbt
Seiten: 544
Preis: 18,99 € (gebunden) | 14,99 € (Kindle-Edition)
Veröffentlichung: 28.09.2015
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Inhalt: Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan …

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Im Besitz, weil …
… es auf meinem Wunschzettel zum lovelybooks Weihnachtswichteln war und ich es dann auch bekam. Ich hatte mich echt wahnsinnig drüber gefreut!

Das Cover finde ich …
… richtig toll! Geheimnisvoll mit einer anscheinend tollen Protagonistin!

Die Geschichte ist …
… auf den ersten Blick super interessant. Elfen und Feen, sowas liebe ich ja. Ich habe kurz nach Weihnachten mit einer befreundeten Booktuberin angefangen diese Geschichte zu lesen. KURZ NACH WEIHNACHTEN! Und habe sie vor circa 2 Wochen beendet. Ich bin einfach nur endlos glücklich, dass ich es geschafft habe nach 3 Monaten. Zu Beginn fing alles noch gut an. Die Charaktere waren sympathisch, die fantastische Welt öffnete sich uns gerade und dann kam der Schreibstil von Gesa Schwartz. Es tut mir wirklich Leid, aber diese ewig lange Geschnörkel bezüglich der Beschreibungen war für mich nervenaufreibend. Ich hatte das Gefühl schon 100 Seiten gelesen zu haben, dabei waren es erst 5. Versteht ihr, was ich meine? Der Schreibstil war so anstrengend mit seinen hundert Vergleichen und extrem ausführenden Sätzen, dass ich gar nicht mehr wusste, WAS ich eigentlich gelesen hatte.
Ich habe die ganze Welt nur halb verstanden und hatte nicht wirklich Spaß beim Lesen. Das Buch kam mir wie eine Herausforderung vor, dabei liebe ich Elfen und die Welt so, aber diese Geschichte hat für mich momentan die Elfenwelt etwas kaputt gemacht.
Auf Seite 340 wurde es dann mal etwas spannend und für kurze Zeit war es ein gutes Buch, aber das hat sich sehr schnell wieder gelegt.
Es wird definitiv einen Band 2 geben, den ich mir aber definitiv nicht holen werde.

Die Charaktere sind …
… komisch. Bis auf Jaron habe ich keinen wirklich verstanden. Ich konnte mich mit Naya, der Protagonitin, einfach nicht identifizieren. Allgemein waren ihren Handlungen manchmal so widersprüchlich und ganz ehrlich, ich weiß nicht, wer die Frau auf dem Cover darstellen soll, aber Naya ist es definitiv nicht.
Sie tut immer so stark und dann ist sie es doch nicht und dann verletzt sie Jaron zutiefst und fragt sich dann, wieso er sich von ihr abwendet. Allgemein ist mir das alles nicht gut genug durchdacht. Wieso ist Vidar so auf Naya fixiert?
Ich möchte einmal erleben, dass der beste Freund nicht abgeschoben wird, sondern doch das Herz seiner Liebe gewinnt.

Empfehlung?
Nein. Wirklich nicht. Ich weiß zwar, dass es ein paar Leute gab, denen es gefallen hat, trotzdem finde ich es nicht empfehlenswert.

Mein Gesamtfazit…
… beläuft sich auf 1,5 von 5 Sternen, weil ich Jaron ganz gern mochte und der Mittelteil doch etwas Spannung brachte.

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12 Gedanken zu “NACHT OHNE STERNE – Rezension

  1. Respekt, dass du das Buch noch zu Ende gelesen hast! 😀
    Ich kann dir bei allem nur zustimmen. Ich fand die Vergleiche wie „es war wie der Flügelschag eines Schmetterlings“ einfach schrecklich 😀
    Es ist schade, denn eigentlich hätte es ein schönes Buch werden können, denn die Welt an sich ist ja interessant.

  2. Ich habe das schon von so vielen gehört. Ich persönlich mag ja ein bisschen so beschreibende Schreibstil und auch poetische, aber bei dem Buch hört sich das echt langweilig an, wenn dann nichts passiert. ^^

    • Danke und gerne. : ) Ich möchte ja auch, dass euch meine Rezensionen helfen. Wenn ihr denkt, dass ich immer alles positiv bewerte, ist doch auch doof. Kann man ja gar nicht ernst nehmen. Ich habe zwar selten wirklich solche Fehlgriffe, aber kommt vor. xD

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