YOUNG WORLD – Die Endzeit

Das hier wird wahrscheinlich meine neue Art der Rezensionen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir schreibt, wie euch das so gefällt. : ) (Bezüglich meinen Namen auf den Bildern bin ich mir noch unsicher…)

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Das Buch
Originaltitel: The Young World
Autor: Chris Weitz
Verlag: dtv (junior)
Seiten: 384
Preis: 18,95 € (gebunden) | 15,99 € (Kindle-Edition)
Veröffentlichung: 22.09.2015
Fortsetzung: Young World – Nach dem Ende (27.05.2016)

Inhalt: Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene. Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

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Im Besitz, weil …
… ich durch lovelybooks darauf aufmerksam wurde. Leider habe ich bei der Leserunde nicht gewonnen, musste aber das Buch dann unbedingt kaufen. Die Geschichte hatte mich unglaublich interessiert und passte wunderbar in meine derzeitige Leserichtung.

Das Cover finde ich …
… gut und auch absolut passend zur Geschichte. Der Text passt perfekt zu Teenagern. Mich persönlich hat das Cover total fasziniert und nur deswegen ist mein Interesse anfangs entfacht. (Das Cover von Band 2 finde ich allerdings schöner.)

Die Geschichte ist …
… mal was anderes, als ich bisher gelesen habe. Sicherlich in dem Genre nicht einzigartig, aber einzigartig in meinem Bücherregal. Ich mochte die Art, wie es geschrieben ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von zwei Personen beschrieben und gibt uns damit Einblicke in die Gefühlswelt der Beiden. Wir erleben mit Jefferson, Donna und ihren Freunden eine Menge Abenteuer und heikle Situationen. Wenn man mit dem Buch fertig ist, hat man das Gefühl eine halbe Weltreise gemacht zu haben. Es ist viel passiert, aber nicht zu viel. Der perfekte Ausgleich. Die Geschichte spielt in unserer Zeit. Vielleicht 2017? Wir wissen es nicht so genau, aber das ist auch nicht wichtig. Die Sichtweise von Jefferson und Donna ist genau so, wie man sie von Jugendlichen erwarten würde. Mit ihnen lernt man die alltäglichen Dinge zu schätzen. Dinge, die für uns heutzutage einfach selbstverständlich sind.
Allerdings merkt man, dass Chris Weitz eigentlich ein Drehbuchautor ist. Es gibt manchmal sogenannte Regieanweisungen, die die Stimmung ausdrücken sollen. Mich persönlich hat das nicht gestört und auch im Lesefluss war das nicht hinderlich. Was mir allerdings gefehlt hat war das Gefühl. Ohne Frage war das Buch sehr spannend und interessant, aber ich konnte keinen Bezug zu den Situationen aufbauen. Ich konnte nicht mitfühlen, wenn jemand starb oder wenn jemand an seine Vergangenheit gedacht hat. Das war alles sehr sachlich beschrieben. Es wurde einfach abgehandelt, weil es eben zur Story gehörte. Natürlich habe ich auch mit den Protagonisten mitgefiebert, aber es kamen keine tiefere Empfindungen zustande. Trotzdem bin ich wahnsinnig gespannt, wie es in Band 2 weiter geht.  Ich vermute, dass es eine Dilogie wird, was ich ziemlich cool finden würde.

Die Charaktere sind …
… gut ausgearbeitet. Ich mochte alle und hatte auch eine gute bildliche Vorstellung von allen. Es gab Charaktere, denen ich von Anfang an vertraut habe und welche, denen ich nicht über den Weg getraut habe. Wen ich besonders mochte? Das kann ich nicht so sagen. Für mich waren eher alle gleich. Ein bisschen überrascht hat mich Brainbox. Ich hatte mir zwar ausgerechnet, dass er eine große Rolle spielen wird, aber doch war ich positiv begeistert, wie alles zustande kam.

Empfehlung?
Ja, besonders für Leute, die gerne Jugendbücher, Zukunftsszenarien oder Dystopien lesen. Man sollte nicht zu viel Gefühl erwarten, aber doch eine spannende und auch mögliche (!) Geschichte. Bestimmt nicht für jeden etwas, aber einige werden sich wahrscheinlich angesprochen fühlen.

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11 Gedanken zu “YOUNG WORLD – Die Endzeit

  1. Sehr schöne Rezi 🙂
    Hatte das Buch schon gesehen, klang ganz interessant, vielleicht steht es ja bald bei mir rum. Das mit deinem Namen auf den Fotos finde ich gut, du könntest es allerdings noch etwas schöner gestalten, in einer besseren Farbe und vielleicht noch etwas besser platziert.
    Lg Moana

    • Jaa, genau das mit dem Namen ist die Sache.. Ich wusste nicht so recht wohin, welche Schriftart, Größe, Farbe.. Nehme immer diesselbe Farbe? Aber ich probiere noch etwas rum und würde mich freuen, das näcste Mal wieder deine Meinung zu hören. : )

  2. Schöne Rezi!:) Bin dem Buch schon ein paar mal über den Weg gelaufen und auch wenn ich nicht so der Dystopie Leser bin, interessiert mich das Buch sehr. Hört sich spannend an.
    Liebe Grüße, Marjana

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